Three-Peak Mountain Snowflake
Alpine-Symbol für Reifen, die definierte Anforderungen an die Schneegriffigkeit erfüllen. Das Piktogramm zeigt einen Berg mit drei Gipfeln und einer Schneeflocke.
Abkürzungen, Fachbegriffe und technische Bezeichnungen aus Fahrzeugtechnik, Motoren, Assistenzsystemen, Elektromobilität und Zulassung verständlich erklärt.
278 Begriffe
Alpine-Symbol für Reifen, die definierte Anforderungen an die Schneegriffigkeit erfüllen. Das Piktogramm zeigt einen Berg mit drei Gipfeln und einer Schneeflocke.
Elektrisches Teilbordnetz mit höherer Spannung als das klassische 12-Volt-System. Es wird unter anderem für Mildhybridfunktionen, elektrische Verdichter und leistungsstarke Nebenaggregate genutzt.
Vierradantrieb beziehungsweise Allradantrieb. Die Bezeichnung wird häufig für geländeorientierte oder zuschaltbare Allradsysteme verwendet, ist technisch aber nicht einheitlich definiert.
Gebräuchliche Schreibweise für Fahrzeuge mit vier Rädern und vier angetriebenen Rädern. Im allgemeinen Sprachgebrauch entspricht 4x4 einem Allradfahrzeug.
Mercedes-Benz-Bezeichnung für ein aktives Fahrwerkssystem. Es kann Karosseriebewegungen wie Wanken und Nicken durch aktive hydraulische beziehungsweise elektrohydraulische Regelung reduzieren.
Deutsche Genehmigung für Fahrzeugtypen oder bestimmte Fahrzeugteile. Bei Zubehörteilen legt die ABE fest, unter welchen Bedingungen das Teil ohne zusätzliche Einzelgenehmigung verwendet werden darf.
Elektronisches Bremssystem, das beim starken Bremsen ein Blockieren der Räder verhindert. Dadurch bleibt das Fahrzeug in der Regel lenkbar und die Fahrstabilität wird verbessert.
Wechselstrom. Elektroautos werden an AC-Ladepunkten über das fahrzeugeigene Ladegerät geladen; im Fahrzeugbedienfeld kann A/C unabhängig davon auch für Air Conditioning stehen.
Abstandsregeltempomat, der Geschwindigkeit und Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug automatisch regelt. Je nach Ausführung kann das System bis zum Stillstand abbremsen und anschließend wieder anfahren.
Verband europäischer Automobilhersteller. Im Werkstatt- und Wartungskontext ist ACEA besonders durch seine Motoröl-Spezifikationen bekannt.
Sammelbegriff für moderne Fahrerassistenzsysteme. Dazu zählen je nach Fahrzeug beispielsweise ACC, Spurhalteassistent, Notbremsassistent, Totwinkelüberwachung und Verkehrszeichenerkennung.
Adaptives Fernlichtsystem, das den Lichtkegel gezielt verändert beziehungsweise Teilbereiche ausblendet. Dadurch kann die Straße weit ausgeleuchtet werden, ohne andere Verkehrsteilnehmer unnötig zu blenden.
Erweitertes Warnsystem gegen Fahrerablenkung. Das System überwacht Anzeichen dafür, dass der Fahrer seine Aufmerksamkeit nicht ausreichend auf das Verkehrsgeschehen richtet, und gibt bei Bedarf eine Warnung aus.
System für automatisiertes Fahren. Der Begriff bezeichnet eine technische Gesamtheit, die innerhalb ihres vorgesehenen Einsatzbereichs die dynamische Fahraufgabe automatisiert übernehmen kann.
Automatisches Notbremssystem, das eine drohende Kollision erkennt und selbstständig eine Bremsung einleiten kann. Ziel ist es, einen Unfall zu vermeiden oder zumindest die Aufprallgeschwindigkeit zu reduzieren.
Hochentwickeltes Notbrems-Assistenzsystem nach europäischer Terminologie. Es erkennt potenzielle Kollisionen und kann automatisch bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden oder dessen Folgen zu mindern.
EU-Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe. Sie enthält unter anderem Anforderungen an öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur und Nutzerzugang.
Adaptives Frontbeleuchtungssystem, das die Lichtverteilung an Fahrsituation, Geschwindigkeit oder Lenkwinkel anpassen kann. Je nach Ausführung umfasst es Kurvenlicht, Abbiegelicht oder variable Lichtkegel.
System zur Rückführung eines Teils der Abgase in den Ansaugtrakt. Dadurch sinkt insbesondere bei Verbrennungsmotoren die Verbrennungstemperatur und die Bildung von Stickoxiden kann reduziert werden.
Standardisierte Vorrüstung beziehungsweise Schnittstelle zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre. Sie gehört zu den in der EU geregelten modernen Fahrzeugsicherheitsfunktionen.
Automatisiertes Schaltgetriebe. Technisch basiert es auf einem konventionellen Handschaltgetriebe, Kupplung und Gangwahl werden jedoch durch Aktoren automatisiert.
US-amerikanische Organisation, deren Klassifikationen unter anderem Leistungsanforderungen an Motoröle definieren. API-Klassen werden auch auf in Europa angebotenen Schmierstoffen angegeben.
Head-up-Display mit erweiterten, räumlich wirkenden Einblendungen. Navigations- oder Assistenzhinweise können optisch so dargestellt werden, als lägen sie direkt auf der Straße.
Regelsystem gegen durchdrehende Antriebsräder. Es reduziert bei zu viel Schlupf das Motormoment und kann einzelne Räder gezielt abbremsen.
Automatikgetriebe. Der Begriff kann je nach Fahrzeug Wandlerautomatik, Doppelkupplungsgetriebe oder andere automatisch schaltende Getriebekonzepte umfassen.
Prüfung der abgasrelevanten Systeme und Emissionen eines Fahrzeugs. Die AU ist in Deutschland Bestandteil der Hauptuntersuchung, wird aber weiterhin als eigener Prüfbereich bezeichnet.
Akustisches Fahrzeug-Warnsystem für leise Elektro- und Hybridfahrzeuge. Es erzeugt bei niedrigen Geschwindigkeiten ein künstliches Fahrgeräusch, damit andere Verkehrsteilnehmer das Fahrzeug besser wahrnehmen.
Allradantrieb. Je nach System werden alle vier Räder permanent oder bedarfsgerecht angetrieben.
Dieselkraftstoff mit einem Biodieselanteil von bis zu zehn Volumenprozent FAME. Er darf nur in Fahrzeugen verwendet werden, die dafür freigegeben sind.
Kennzeichnung für Dieselkraftstoff, der bis zu sieben Volumenprozent Biodiesel in Form von FAME enthalten darf. B7 ist in Deutschland eine sehr verbreitete Dieselqualität.
Bremsassistenzsystem, das eine vom Fahrer eingeleitete Notbremsung erkennt und sehr schnell den erforderlichen hohen Bremsdruck aufbaut. Dadurch kann sich der Bremsweg gegenüber einer zu zögerlichen Pedalbetätigung verkürzen.
Karosseriesteuergerät. Es koordiniert je nach Fahrzeug unter anderem Beleuchtung, Zentralverriegelung, Fensterheber, Wischer und Komfortfunktionen.
Reines Elektroauto mit Traktionsbatterie und ohne Verbrennungsmotor.
Batteriemanagementsystem. Es überwacht Zellspannungen, Temperaturen, Ladezustand und weitere Betriebsgrößen und schützt die Traktionsbatterie vor unzulässigen Zuständen.
Totwinkelerkennung. Sensoren überwachen Bereiche seitlich und schräg hinter dem Fahrzeug und warnen vor Verkehrsteilnehmern, die im Außenspiegel leicht übersehen werden können.
Informationssystem für den toten Winkel. Es erkennt Verkehrsteilnehmer in schwer einsehbaren Bereichen neben dem Fahrzeug und warnt den Fahrer, insbesondere vor Spurwechseln oder Abbiegevorgängen.
Totwinkelüberwachung mittels Radar, Kamera oder anderer Sensorik. Das System warnt typischerweise über Symbole in den Außenspiegeln und gegebenenfalls zusätzlich akustisch.
Synthetischer Flüssigkraftstoff, der aus Biomasse hergestellt wird. BtL gehört zu den sogenannten synthetischen beziehungsweise paraffinischen Kraftstoffen.
Thermomanagementsystem der Traktionsbatterie. Es hält Batteriezellen durch Heizen und Kühlen in einem geeigneten Temperaturbereich und beeinflusst damit Leistung, Ladegeschwindigkeit und Alterung.
Mobilfunkbasierte V2X-Kommunikation. Sie ermöglicht direkte oder netzgestützte Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und weiteren Verkehrsteilnehmern.
Weit verbreiteter Fahrzeug-Datenbus für die Kommunikation zwischen Steuergeräten. CAN ermöglicht robusten Datenaustausch ohne zentrale Host-Steuerung.
Europäischer Standard für AC- und DC-Laden über einen kombinierten Anschluss.
Mercedes-Benz verwendete Modell- und Motorbezeichnung für Dieselmotoren mit Direkteinspritzung, insbesondere Common-Rail-Systemen. Das Kürzel ist vor allem bei älteren und mittleren Fahrzeuggenerationen verbreitet.
Vor allem bei Opel verwendete Bezeichnung für aufgeladene Dieselmotoren mit Common-Rail-Direkteinspritzung.
Japanischer Standard für DC-Schnellladen. Er war vor allem bei älteren japanischen Elektroautos verbreitet und wird in Europa zunehmend durch CCS ersetzt.
Komprimiertes Erdgas beziehungsweise Biomethan als Fahrzeugkraftstoff. Es wird gasförmig unter hohem Druck in speziellen Druckbehältern gespeichert.
Giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung kohlenstoffhaltiger Kraftstoffe entstehen kann. Katalysatoren oxidieren CO möglichst zu Kohlendioxid.
Treibhausgas, das bei der vollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Kraftstoffe entsteht. CO2-Emissionen stehen in direktem Zusammenhang mit dem Kraftstoffverbrauch.
EU-Übereinstimmungsbescheinigung eines Fahrzeugs. Sie bestätigt, dass das konkrete Fahrzeug einem genehmigten Typ entspricht, und enthält zahlreiche technische Daten für die Zulassung.
Betreiber von Ladepunkten beziehungsweise Ladeinfrastruktur. Der CPO ist für technischen Betrieb, Verfügbarkeit und häufig auch Wartung der Ladeeinrichtungen verantwortlich.
Speichereinspritzsystem, vor allem bei Dieselmotoren. Eine gemeinsame Hochdruckleitung versorgt die Injektoren, wodurch Einspritzzeitpunkt und Einspritzmenge flexibel gesteuert werden können.
Herstellerübergreifend verwendete Bezeichnung für Common-Rail-Direkteinspritzung bei Dieselmotoren. Besonders bekannt ist das Kürzel aus Modellbezeichnungen von Hyundai und Kia.
Crossover-Fahrzeug, das Merkmale verschiedener Fahrzeugklassen kombiniert. Häufig bezeichnet CUV kompaktere, Pkw-orientierte Modelle mit SUV-ähnlicher Karosserie.
Stufenloses Getriebe mit kontinuierlich veränderbarer Übersetzung. Es besitzt keine fest abgestuften klassischen Gänge und kann den Motor in einem günstigen Drehzahlbereich halten.
Digitaler Rundfunkstandard. Im Fahrzeug ermöglicht DAB beziehungsweise DAB+ digitalen Radioempfang mit zusätzlichen Programminformationen.
Gleichstrom. Beim DC-Schnellladen wird der Wechselstrom außerhalb des Fahrzeugs gleichgerichtet und die Batterie weitgehend direkt über die Ladeelektronik mit Gleichstrom versorgt.
Volkswagen-Bezeichnung für eine adaptive Dämpferregelung. Die Dämpferkennlinie wird elektronisch an Fahrzustand und gewählten Fahrmodus angepasst.
Renault-Nissan-Bezeichnung für Dieselmotoren mit Common-Rail-Direkteinspritzung. Das Kürzel findet sich in zahlreichen europäischen Modellgenerationen.
Doppelkupplungsgetriebe mit zwei Teilgetrieben und zwei Kupplungen. Während ein Gang aktiv ist, kann der nächste bereits vorgewählt werden, wodurch schnelle Schaltvorgänge möglich sind.
Warnsystem bei Müdigkeit und nachlassender Aufmerksamkeit des Fahrers. Es analysiert fahrzeugseitige Signale und warnt, wenn Anzeichen für Müdigkeit oder Unaufmerksamkeit erkannt werden.
Historische Namensherkunft der heutigen DEKRA-Prüforganisation. DEKRA führt Fahrzeugprüfungen, Begutachtungen und zahlreiche weitere technische Dienstleistungen durch.
Direkteinspritzung. Der Kraftstoff wird direkt in den Brennraum eingespritzt, statt zuvor in ein Saugrohr oder eine Vorkammer eingebracht zu werden.
Fahrerüberwachungssystem. Kameras oder andere Sensoren können Blickrichtung, Kopfhaltung und weitere Merkmale auswerten, um Müdigkeit oder Ablenkung zu erkennen.
Diesel-Oxidationskatalysator. Er oxidiert unter anderem Kohlenmonoxid und unverbrannte Kohlenwasserstoffe und ist Teil moderner Diesel-Abgasnachbehandlung.
Entladetiefe einer Batterie. Sie beschreibt, welcher Anteil der nutzbaren oder nominalen Kapazität entnommen wurde und ist damit das Gegenstück zum verbleibenden Ladezustand.
Zylinderkopf mit zwei obenliegenden Nockenwellen pro Zylinderbank, üblicherweise getrennt für Einlass- und Auslassventile. Die Bauweise ist bei modernen Mehrventilmotoren weit verbreitet.
Kennzeichnung auf Reifen, deren Bestandteil unter anderem das Produktionsdatum codiert. Die letzten vier Ziffern der DOT-Nummer geben Kalenderwoche und Jahr der Herstellung an.
Partikelfilter im Abgasstrang eines Dieselmotors. Er sammelt Rußpartikel und verbrennt sie während passiver oder aktiver Regenerationsphasen.
Tagfahrlicht. Es verbessert die Erkennbarkeit des Fahrzeugs am Tag und ist nicht mit dem vollwertigen Abblendlicht gleichzusetzen.
BMW-Bezeichnung für die elektronische Fahrstabilitätsregelung. Das System entspricht funktional dem Prinzip von ESC beziehungsweise ESP und kann durch gezielte Brems- und Motoreingriffe stabilisieren.
Volkswagen-Bezeichnung für ein Doppelkupplungsgetriebe. Zwei Kupplungen bedienen getrennte Teilgetriebe, wodurch Gangwechsel mit sehr kurzer Zugkraftunterbrechung möglich sind.
BMW-Bezeichnung für eine traktionsorientierte Regelfunktion der Fahrdynamiksysteme. Je nach Betriebszustand wird mehr Radschlupf zugelassen als bei einer streng regelnden Stabilitätskontrolle.
Kraftstoffkennzeichnung für Benzin mit einem Ethanolanteil von bis zu zehn Volumenprozent. Fahrzeuge müssen für E10 vom Hersteller freigegeben sein.
Kraftstoffkennzeichnung für Benzin mit einem Ethanolanteil von bis zu fünf Volumenprozent. E5 ist in Deutschland weiterhin als Ottokraftstoffqualität verfügbar.
Kraftstoffgemisch mit typischerweise bis zu 85 Prozent Ethanol und einem Benzinanteil. Es ist für entsprechend ausgelegte Flexible-Fuel-Fahrzeuge vorgesehen.
Notbremsassistent beziehungsweise Bremskraftunterstützung in Gefahrensituationen. Das System erkennt eine schnelle Notbremsanforderung und unterstützt den Fahrer beim Aufbau der erforderlichen Bremsleistung.
Elektronische Bremskraftverteilung. Sie verteilt den Bremsdruck situationsabhängig zwischen Vorder- und Hinterachse beziehungsweise einzelnen Rädern und unterstützt damit Stabilität und Bremsleistung.
Betriebserlaubnis für ein einzelnes Fahrzeug, wenn keine passende allgemeine Typgenehmigung vorliegt oder besondere Umstände eine Einzelgenehmigung erfordern.
Deutsche Bezeichnung für die elektronische Verteilung der Bremskräfte. Die Funktion arbeitet mit ABS- und Fahrdynamiksensorik und hilft, ein Überbremsen einzelner Achsen zu vermeiden.
Historisch und umgangssprachlich verwendete Kurzbezeichnung im Zusammenhang mit UNECE-Regelungen. ECE-Prüfzeichen auf Fahrzeugteilen verweisen auf Genehmigungen nach entsprechenden UN-Regelungen.
Elektronisches Steuergerät. Im Fahrzeug steuern ECUs beispielsweise Motor, Getriebe, Bremsen, Airbags, Karosseriefunktionen oder Fahrerassistenzsysteme.
Bezeichnung für elektrisch beziehungsweise leistungsverzweigt realisierte stufenlose Getriebefunktionen, häufig in Hybridfahrzeugen. Ein eCVT muss konstruktiv kein klassisches Riemen-CVT sein.
BMW-Bezeichnung für elektronisch geregelte Dämpfer. Das System passt die Dämpfung abhängig von Fahrsituation und Fahrprogramm an.
Ereignisdatenspeicher, umgangssprachlich oft als Unfall-Datenschreiber bezeichnet. Er speichert ausgewählte fahrdynamische und sicherheitsrelevante Parameter kurz vor, während und unmittelbar nach einem Unfallereignis.
Elektronische Traktionshilfe, die ein durchdrehendes Antriebsrad gezielt abbremst. Dadurch kann mehr Antriebsmoment an das Rad mit besserer Haftung übertragen werden.
Englische Bezeichnung für Abgasrückführung. EGR und AGR meinen dasselbe Grundprinzip zur Reduzierung vor allem von Stickoxiden.
Notfall-Spurhaltefunktion. Das System greift bei kritischem Verlassen der Fahrspur oder Fahrbahnbegrenzung unterstützend in die Lenkung ein.
Notfall-Spurhaltesystem nach europäischer Terminologie. Es unterstützt den Fahrer dabei, bei einer drohenden gefährlichen Spurabweichung eine sichere Fahrzeugposition zu halten.
Elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial. Der Sperrgrad wird aktiv gesteuert, um Traktion, Einlenkverhalten und Fahrstabilität zu beeinflussen.
Elektromobilitätsdienstleister, der Fahrern Zugang zu Ladenetzen, Tarifen und Abrechnung bereitstellt. Ein EMSP muss nicht selbst Eigentümer oder Betreiber der Ladepunkte sein.
Europäische Ausprägung der gesetzlich vorgeschriebenen On-Board-Diagnose für emissionsrelevante Systeme. Sie basiert auf standardisierten Diagnosefunktionen und Schnittstellen.
Elektrische Parkbremse. Elektromechanische Aktoren übernehmen die Funktion der klassischen mechanischen Handbremse.
Elektrische Servolenkung. Ein Elektromotor unterstützt die Lenkbewegung bedarfsgerecht und ermöglicht zudem die Integration vieler Assistenzfunktionen.
Elektrofahrzeug mit Reichweitenverlängerer. Die Räder werden primär elektrisch angetrieben; ein Verbrennungsmotor kann elektrische Energie erzeugen und dadurch die Reichweite erhöhen.
International gebräuchliche Bezeichnung für die elektronische Stabilitätskontrolle. Das System erkennt instabile Fahrzustände und stabilisiert das Fahrzeug durch gezielte Brems- und Motoreingriffe.
Elektronisches Fahrstabilitätssystem, das Schleudern beziehungsweise Ausbrechen erkennen und durch gezielte Bremseingriffe sowie Anpassung des Motormoments entgegenwirken kann. ESP ist eine bekannte Markenbezeichnung; technisch wird international häufig ESC verwendet.
Notbremssignal. Bei starker Verzögerung werden nachfolgende Verkehrsteilnehmer durch eine besondere Lichtsignalisierung, häufig schnell blinkende Bremsleuchten oder Warnblinker, gewarnt.
Europäische technische Organisation für Reifen und Felgen. Sie veröffentlicht technische Standards, Dimensionen und Zuordnungen für Reifen, Felgen und Ventile.
Allgemeine englische Abkürzung für Elektrofahrzeug. Je nach Kontext kann EV ein reines batterieelektrisches Fahrzeug oder weiter gefasst ein elektrifiziertes Fahrzeug bezeichnen.
Digitaler Versicherungsnachweis für die Kfz-Zulassung in Deutschland. Die eVB-Nummer bestätigt gegenüber der Zulassungsstelle das Bestehen des erforderlichen Haftpflichtversicherungsschutzes.
Versorgungseinrichtung zum Laden von Elektrofahrzeugen. Dazu gehören technische Komponenten eines Ladepunkts, die Energie sicher bereitstellen und mit dem Fahrzeug kommunizieren.
Datum, an dem ein Fahrzeug erstmals zum öffentlichen Straßenverkehr zugelassen wurde. Die Erstzulassung kann vom tatsächlichen Baujahr oder Produktionsdatum abweichen.
Fettsäuremethylester und chemische Basis vieler Biodieselkraftstoffe. FAME wird in Deutschland unter anderem als Beimischung in Dieselkraftstoff verwendet.
PSA-Bezeichnung für den Dieselpartikelfilter. Das französische Kürzel wurde insbesondere bei Peugeot- und Citroën-Modellen verbreitet.
Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug. Wasserstoff wird in einer Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt, die einen Elektromotor antreibt.
Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb. Im Pkw-Bereich wird häufig die genauere Bezeichnung FCEV verwendet.
Frontkollisionswarnung. Das System erkennt eine drohende Kollision mit vorausfahrenden oder stehenden Objekten und warnt den Fahrer, ohne zwingend selbst zu bremsen.
In Deutschland offizielle Bezeichnung für die eindeutige Fahrzeugidentifikationsnummer. Sie entspricht der international gebräuchlichen VIN und ist unter anderem in den Fahrzeugpapieren eingetragen.
Kurzform für eine Modellüberarbeitung innerhalb einer bestehenden Fahrzeuggeneration. Typische Änderungen betreffen Design, Infotainment, Assistenzsysteme oder Antriebstechnik.
Volkswagen-Konzernbezeichnung für Benzin-Direkteinspritzung. Frühe FSI-Motoren konnten unter bestimmten Bedingungen mit geschichteter Gemischbildung arbeiten.
Vorderradantrieb. Die Antriebskraft wird an die Vorderräder übertragen.
Deutsche Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr. Sie regelt unter anderem Zulassungsverfahren, Kennzeichen und Fahrzeugdokumente.
Benzin-Direkteinspritzung. Ottokraftstoff wird unter hohem Druck direkt in den Brennraum eingespritzt.
Oberbegriff für globale Satellitennavigationssysteme wie GPS, Galileo, GLONASS oder BeiDou. Moderne Fahrzeugnavigation kombiniert häufig Signale mehrerer Systeme.
Ottopartikelfilter für Benzinmotoren, insbesondere Direkteinspritzer. Im Deutschen ist dafür auch die Abkürzung OPF gebräuchlich.
Satellitennavigationssystem der USA. Fahrzeuge nutzen GPS-Daten unter anderem für Navigation, Ortung und zahlreiche vernetzte Dienste.
Verfahren beziehungsweise Kraftstoffgruppe, bei der gasförmige Ausgangsstoffe in flüssige synthetische Kraftstoffe umgewandelt werden.
Deutsche Prüforganisation für Fahrzeuguntersuchungen und technische Begutachtungen. Sie führt unter anderem Hauptuntersuchungen durch.
Chemische Kurzform für molekularen Wasserstoff. Im Fahrzeugbereich wird H2 vor allem als Energieträger für Brennstoffzellenfahrzeuge und vereinzelt für Wasserstoff-Verbrennungsmotoren genutzt.
Kohlenwasserstoffe im Abgas. Unverbrannte oder teilweise verbrannte Kraftstoffbestandteile zählen zu den regulierten Schadstoffkomponenten.
Bergabfahrhilfe. Das System hält bei steilen Abfahrten durch automatische Bremseingriffe eine niedrige, kontrollierte Geschwindigkeit.
Stellantis- beziehungsweise PSA-Bezeichnung für Dieselmotoren mit Hochdruck-Direkteinspritzung. Je nach Generation werden Common-Rail-Technik und Abgasnachbehandlung kombiniert.
Vollhybrid, der kurze Strecken rein elektrisch fahren kann und extern nicht geladen wird.
Gasentladungslicht mit hoher Lichtausbeute, im Pkw-Bereich vor allem als Xenonlicht bekannt. HID-Scheinwerfer benötigen ein Vorschaltgerät zur Zündung und Regelung der Lampe.
Mensch-Maschine-Schnittstelle. Dazu gehören Anzeigen, Touchscreens, Schalter, Sprachsteuerung und andere Bedienelemente, über die Fahrer und Fahrzeug miteinander interagieren.
Hochleistungs-Schnellladen mit Gleichstrom. Der Begriff wird typischerweise für besonders leistungsfähige DC-Ladepunkte verwendet, oft im Bereich von 150 kW und deutlich darüber.
Berganfahrassistent. Er hält den Bremsdruck beim Anfahren an einer Steigung kurzzeitig aufrecht, damit das Fahrzeug nicht zurückrollt.
Schlüsselnummer zur Identifikation des Fahrzeugherstellers in deutschen Fahrzeugdokumenten. Sie steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I im Feld 2.1.
Schlüsselnummern in deutschen Fahrzeugpapieren zur eindeutigen Typbestimmung.
Kennwert für die Viskosität eines Motoröls bei hoher Temperatur und hoher Scherbeanspruchung. Er ist für Schmierfilmstabilität, Reibung und bestimmte Motoröl-Freigaben relevant.
Periodische technische Untersuchung zugelassener Fahrzeuge in Deutschland. Dabei wird geprüft, ob das Fahrzeug den Vorschriften entspricht und verkehrssicher ist.
Anzeige, die wichtige Informationen in das Sichtfeld des Fahrers projiziert. Je nach System erscheinen Geschwindigkeit, Navigation oder Assistenzhinweise auf einer Scheibe oder scheinbar vor dem Fahrzeug.
Hochvoltbereich eines elektrifizierten Fahrzeugs. Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen umfasst er Komponenten wie Traktionsbatterie, Inverter, Elektromotor und Hochvoltleitungen.
Paraffinischer Dieselkraftstoff aus hydrierten biogenen Rohstoffen beziehungsweise Reststoffen. HVO kann je nach Fahrzeugfreigabe als erneuerbare Alternative zu fossilem Diesel eingesetzt werden.
Englische Abkürzung für Verbrennungsmotor. Gemeint sind Motoren, bei denen Kraftstoff im Motor verbrannt und die freiwerdende Energie mechanisch genutzt wird.
Fahrzeug mit Verbrennungsmotor als primärer Antriebsquelle. Der Begriff dient häufig zur Abgrenzung gegenüber BEV, HEV oder FCEV.
Intelligenter Geschwindigkeitsassistent. Das System ermittelt geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen und unterstützt den Fahrer durch Informationen, Warnungen oder haptische Rückmeldung beim Einhalten des Tempolimits.
International standardisiertes Befestigungssystem für Kindersitze im Fahrzeug. Starre Verankerungspunkte verbinden den Kindersitz direkt mit der Fahrzeugstruktur.
Bundesoberbehörde mit Aufgaben rund um Typgenehmigung, Fahrzeug- und Halterregister, Produktsicherheit und statistische Fahrzeugdaten in Deutschland.
Deutsche Sammelabkürzung für motorisierte Fahrzeuge, die durch Maschinenkraft bewegt werden. Der Begriff wird in Gesetzgebung, Zulassung und Alltag verwendet.
Deutsche Überwachungsorganisation, deren Prüfingenieure unter anderem Hauptuntersuchungen und weitere amtliche Fahrzeugprüfungen durchführen.
Einheit der Leistung. Motor- und Ladeleistungen von Fahrzeugen werden in Deutschland offiziell beziehungsweise technisch typischerweise in Kilowatt angegeben.
Einheit der Energie. Bei Elektroautos wird damit insbesondere die Energie- beziehungsweise Batteriekapazität sowie der Stromverbrauch angegeben.
BMW-Bezeichnung für eine Modellpflege innerhalb derselben Generation.
Leichtes Nutzfahrzeug, beispielsweise Transporter oder Van für gewerblichen Einsatz. Die genaue regulatorische Einordnung richtet sich nach Fahrzeugklasse und zulässiger Gesamtmasse.
Spurverlassenswarnung. Das System erkennt ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur und warnt den Fahrer, greift aber nicht zwingend aktiv in die Lenkung ein.
Leuchtdiode. Im Fahrzeug werden LEDs für Scheinwerfer, Rückleuchten, Innenraumbeleuchtung, Displays und Signalanzeigen eingesetzt.
Lithium-Eisenphosphat-Zellchemie für Traktionsbatterien. Sie gilt als thermisch robust und langlebig, besitzt aber typischerweise eine geringere Energiedichte als nickelreiche Lithium-Ionen-Chemien.
Kostengünstiger serieller Fahrzeugbus für einfachere Aktoren und Sensoren. LIN wird häufig ergänzend zu CAN eingesetzt, beispielsweise für Türen, Sitze oder Klimaklappen.
Spurhalteassistent. Das System unterstützt den Fahrer durch Lenkeingriffe dabei, das Fahrzeug innerhalb der erkannten Fahrspur zu halten.
In Deutschland gebräuchliche Abkürzung für Lastkraftwagen. Lkw sind primär für den Gütertransport bestimmte Kraftfahrzeuge.
Lithium-Manganoxid-Zellchemie. Sie wurde und wird in bestimmten Fahrzeugbatterien allein oder in Kombination mit anderen Kathodenchemien eingesetzt.
Verflüssigtes Erdgas. Es wird stark gekühlt in flüssigem Zustand gespeichert und vor allem bei schweren Nutzfahrzeugen eingesetzt.
NOx-Speicherkatalysator für mager betriebene Motoren. Stickoxide werden zeitweise gespeichert und während Regenerationsphasen chemisch reduziert.
Flüssiggas aus Propan und Butan, im Pkw-Bereich meist als Autogas bezeichnet. Es wird unter moderatem Druck flüssig gespeichert und in entsprechend umgerüsteten oder ab Werk ausgelegten Ottomotoren genutzt.
Sperrdifferenzial mit begrenzter Ausgleichswirkung. Es begrenzt zu große Drehzahlunterschiede zwischen angetriebenen Rädern und verbessert dadurch die Traktion.
Deutsche Verordnung mit technischen und organisatorischen Anforderungen an öffentlich zugängliche Ladepunkte. Ihre Bedeutung wird inzwischen durch unmittelbar geltende europäische Vorgaben ergänzt.
Lithium-Titanat-Batteriechemie mit sehr hoher Zyklenfestigkeit und hoher Ladeleistung. Ihre Energiedichte ist jedoch vergleichsweise niedrig.
Niedervolt-Bordnetz eines Fahrzeugs. Dazu zählen typischerweise 12-Volt- oder 48-Volt-Systeme für Steuergeräte, Beleuchtung und Nebenverbraucher.
Traditionelle Reifenkennzeichnung für Matsch und Schnee. Für die rechtliche Anerkennung als Winterreifen in Deutschland ist bei neueren Reifen das Alpine-Symbol 3PMSF entscheidend.
Ladestandard für sehr hohe DC-Ladeleistungen im Megawattbereich. Er ist primär für schwere elektrische Nutzfahrzeuge vorgesehen.
Mildhybrid, dessen Elektromotor den Verbrenner unterstützt, das Auto aber meist nicht allein antreibt.
Englische Bezeichnung für die Motor-Oktanzahl. MON entspricht der deutschen Abkürzung MOZ.
Vor allem bei Mercedes-Benz gebräuchliche Kurzform für eine Modellpflege innerhalb einer bestehenden Baureihe oder Generation. Sie entspricht konzeptionell einem Facelift beziehungsweise einer technischen und optischen Überarbeitung.
Datenbusstandard für Multimedia- und Infotainmentanwendungen im Fahrzeug. Er wurde insbesondere für Audio-, Video- und Kommunikationsdaten verwendet.
Oktanzahl, die unter gegenüber ROZ verschärften Prüfbedingungen ermittelt wird. Sie beschreibt ebenfalls die Klopffestigkeit eines Ottokraftstoffs.
Mehrpunkteinspritzung bei Ottomotoren. Jeder Zylinder beziehungsweise Ansaugkanal besitzt typischerweise ein eigenes Einspritzventil.
Mehrzweckfahrzeug mit auf Variabilität und Innenraumangebot ausgerichteter Karosserie. Im Deutschen werden solche Fahrzeuge häufig als Van bezeichnet.
Handschaltgetriebe. Gangwahl und Kupplungsbetätigung erfolgen bei klassischen Ausführungen durch den Fahrer.
Lithium-Ionen-Zellchemie mit Nickel, Kobalt und Aluminium im Kathodenmaterial. Sie ermöglicht hohe Energiedichten und wird in bestimmten Traktionsbatterien eingesetzt.
Bezeichnung für Programme zur Bewertung der Fahrzeugsicherheit anhand standardisierter Crash- und Assistenzsystemtests. In Europa ist insbesondere Euro NCAP bekannt.
Englische Bezeichnung für den Neuen Europäischen Fahrzyklus, also NEFZ. Der Zyklus wurde für neue Pkw durch das realitätsnähere WLTP-Verfahren abgelöst.
Früheres europäisches Prüfverfahren beziehungsweise Fahrzyklus zur Ermittlung von Verbrauch und Emissionen. Bei neuen Pkw wurde es schrittweise durch WLTP ersetzt.
Kurzstrecken-Funktechnik für sehr geringe Distanzen. Im Auto wird NFC unter anderem für digitale Fahrzeugschlüssel, Smartphone-Kopplung oder Authentifizierung verwendet.
Sammelbezeichnung für gewerblich genutzte Fahrzeuge wie Transporter, Lastkraftwagen und bestimmte Spezialfahrzeuge.
Nickel-Metallhydrid-Akkumulator. Diese Batterietechnik ist besonders aus klassischen Hybridfahrzeugen bekannt und gilt als robust, besitzt aber eine geringere Energiedichte als moderne Lithium-Ionen-Systeme.
Einheit des Drehmoments. Bei Fahrzeugen wird damit unter anderem das maximale Motordrehmoment angegeben.
Lithium-Ionen-Zellchemie mit Nickel, Mangan und Kobalt im Kathodenmaterial. Sie wird wegen ihrer Kombination aus Energiedichte, Leistung und Lebensdauer häufig in Elektrofahrzeugen eingesetzt.
Nicht-Methan-Kohlenwasserstoffe. Bei der Emissionsmessung werden Kohlenwasserstoffe ohne den Methananteil separat bewertet.
Gasförmiges Stickoxid, das bei Verbrennungsprozessen entsteht. Im Abgas kann NO in der Atmosphäre oder in Abgasnachbehandlungssystemen teilweise zu NO2 oxidiert werden.
Reizgas aus der Gruppe der Stickoxide. Es entsteht direkt bei Verbrennungsprozessen oder durch Oxidation von Stickstoffmonoxid.
Regulatorische Bezeichnung für ein Hybridelektrofahrzeug, das nicht aus einer externen Stromquelle geladen werden kann. Dazu zählen klassische Vollhybride und je nach Definition weitere selbstladende Hybridsysteme.
Sammelbegriff für Stickoxide, im Fahrzeugabgas insbesondere Stickstoffmonoxid NO und Stickstoffdioxid NO2. Sie entstehen vor allem bei hohen Verbrennungstemperaturen.
NOx-Speicherkatalysator. Die Abkürzung beschreibt funktional dasselbe Grundprinzip wie LNT.
Grenzwertkonzept, bei dem ein festgelegter Wert unter den definierten Prüfbedingungen nicht überschritten werden darf. Der Begriff kommt unter anderem in Emissionsregelwerken vor.
Im Fahrzeug eingebautes Ladegerät für Wechselstromladen. Es wandelt AC aus dem Stromnetz in Gleichstrom um, mit dem die Hochvoltbatterie geladen wird.
Fahrzeuginterne Diagnose, die emissions- und funktionsrelevante Systeme überwacht. Fehler werden in Steuergeräten gespeichert und können über eine genormte Diagnoseschnittstelle ausgelesen werden.
Zweite Generation der standardisierten On-Board-Diagnose. Der Begriff ist besonders aus den USA bekannt und wird umgangssprachlich auch für den 16-poligen Diagnoseanschluss verwendet.
Ventiltrieb mit obenliegender Nockenwelle. Die Nockenwelle befindet sich im Zylinderkopf oder unmittelbar darüber.
Motorbauart mit im Zylinderkopf angeordneten Ventilen und meist im Motorblock liegender Nockenwelle. Die Ventile werden typischerweise über Stößelstangen betätigt.
Organische Leuchtdiode. OLED-Technik wird im Fahrzeug unter anderem für hochwertige Displays und bei einzelnen Modellen für besonders frei gestaltbare Rückleuchten eingesetzt.
Partikelfilter für Benzinmotoren.
Drahtlose Übertragung von Software, Konfigurationen oder Kartenmaterial an ein Fahrzeug. OTA-Updates können Funktionen aktualisieren, ohne dass das Fahrzeug dafür zwingend in eine Werkstatt muss.
Regulatorische Bezeichnung für ein extern aufladbares Hybridelektrofahrzeug. Technisch entspricht das im Pkw-Alltag im Wesentlichen einem Plug-in-Hybrid.
Diesel-Einspritzsystem, bei dem Pumpe und Einspritzdüse je Zylinder zu einer Einheit zusammengefasst sind. Die Technik wurde bei Pkw weitgehend durch Common-Rail-Systeme ersetzt.
Einparkhilfe mit Abstandssensoren. Ultraschall- oder andere Sensoren messen den Abstand zu Hindernissen und warnen optisch oder akustisch.
Porsche-Bezeichnung für ein Doppelkupplungsgetriebe. Es ermöglicht schnelle automatisierte Gangwechsel und kann je nach Modell unterschiedliche Fahrprogramme nutzen.
Portables Emissionsmesssystem zur Messung von Abgasbestandteilen während realer Straßenfahrten. PEMS wird unter anderem bei RDE-Prüfungen eingesetzt.
Saugrohreinspritzung. Der Kraftstoff wird vor dem Einlassventil in den Ansaugkanal eingespritzt und gelangt zusammen mit der Luft in den Brennraum.
Plug-in-Hybrid mit extern ladbarer Batterie.
In Deutschland gebräuchliche Abkürzung für Personenkraftwagen. Pkw sind primär zur Beförderung von Personen bestimmte Kraftfahrzeuge.
Partikelmasse im Abgas. Sie beschreibt die Masse der ausgestoßenen Partikel und ist insbesondere bei Diesel- und Direkteinspritzmotoren relevant.
Partikelanzahl im Abgas. Neben der Partikelmasse ist die Anzahl sehr kleiner Partikel ein eigenständiger regulatorischer Messwert.
Automatisiertes Authentifizieren und Abrechnen eines Ladevorgangs nach dem Einstecken des Ladekabels. Fahrzeug und Ladesäule tauschen dafür digitale Zertifikate aus.
Traditionelle Einheit der Motorleistung. In technischen und amtlichen Angaben ist Kilowatt die SI-nahe Standardangabe; 1 kW entspricht ungefähr 1,36 PS.
Porsche-Bezeichnung für das elektronische Fahrstabilitätssystem. Es kombiniert unter anderem Stabilitäts- und Traktionsfunktionen.
Querverkehrswarnung beim Rückwärtsfahren. Sensoren überwachen den Bereich hinter dem Fahrzeug und warnen beispielsweise beim Ausparken vor seitlich herannahenden Fahrzeugen.
Messung von Schadstoffemissionen im realen Straßenbetrieb. RDE ergänzt Prüfstandverfahren und nutzt für die Messung am Fahrzeug typischerweise ein portables Emissionsmesssystem.
Deutsche Abkürzung für ein System zur Überwachung des Reifenfülldrucks. Direkte Systeme messen mit Drucksensoren im Rad, indirekte Systeme nutzen unter anderem ABS-Raddrehzahlsignale.
Zusatzdatendienst im UKW-Rundfunk. RDS überträgt beispielsweise Sendername, Programminformationen und Verkehrsfunkkennungen.
Wiederaufladbares Speichersystem für elektrische Energie, das den elektrischen Antrieb versorgt. Bei Elektroautos ist damit typischerweise die Hochvoltbatterie einschließlich ihrer relevanten Systemgrenzen gemeint.
Alternative Bezeichnung für ein Elektrofahrzeug mit Range Extender. Der Verbrennungsmotor dient im Grundkonzept nicht als primärer mechanischer Radantrieb, sondern als Energiequelle für den elektrischen Antrieb.
Reichweitenverlängerer für ein Elektrofahrzeug. Meist handelt es sich um einen kleinen Verbrennungsmotor mit Generator, der bei niedrigem Batteriestand elektrische Energie erzeugt.
Funkbasierte Identifikation über Transponder. An Ladesäulen werden RFID-Karten oder -Chips häufig zur Freischaltung und Zuordnung eines Ladevorgangs verwendet.
Reifen mit Notlaufeigenschaften. Verstärkte Seitenwände oder andere konstruktive Maßnahmen ermöglichen nach Druckverlust eine begrenzte Weiterfahrt.
Herstellerspezifisch verwendete Kennzeichnung für Reifen mit Notlaufeigenschaften. Nach Luftdruckverlust ist unter definierten Bedingungen eine begrenzte Weiterfahrt möglich.
International gebräuchliche englische Bezeichnung für die Research-Oktanzahl. RON entspricht inhaltlich der deutschen Abkürzung ROZ.
In Deutschland gebräuchliche Angabe für die Klopffestigkeit von Ottokraftstoff. Typische Werte an Tankstellen sind beispielsweise 95 oder 98 ROZ.
Deutsche Kurzbezeichnung für einen Partikelfilter, insbesondere bei Dieselfahrzeugen. In technischen Daten wird häufiger DPF verwendet.
Echtzeit-Verkehrsinformationen. Sie werden über vernetzte Dienste aus aktuellen Verkehrs- und Bewegungsdaten erzeugt und in Navigationssystemen dargestellt.
Hinterradantrieb. Die Antriebskraft wird an die Hinterräder übertragen.
BMW-Bezeichnung für SUV-Modelle mit coupéartig abfallender Dachlinie. Der Begriff ist eine Marketingbezeichnung und keine amtliche Fahrzeugklasse.
Technische Fachorganisation, heute SAE International. Im Pkw-Alltag ist die Abkürzung besonders durch SAE-Viskositätsklassen wie 0W-20 oder 5W-30 bekannt.
Sammelbegriff für Sulfatasche, Phosphor und Schwefel in Motorölen. Low-SAPS-Öle reduzieren diese Bestandteile, um moderne Abgasnachbehandlungssysteme wie Partikelfilter zu schützen.
Von BMW verwendete Bezeichnung für bestimmte SUV-Modelle. Technisch handelt es sich nicht um eine eigene gesetzliche Fahrzeugklasse.
Mercedes-Benz-Bezeichnung für ein elektrohydraulisches Bremssystem bestimmter früherer Modellgenerationen. Der Bremswunsch wird elektronisch erfasst und hydraulisch umgesetzt.
Abgasnachbehandlung, die Stickoxide meist mithilfe von AdBlue reduziert.
Volvo-Bezeichnung für ein konstruktives Seitenaufprallschutzsystem. Es verteilt Aufprallkräfte über die Fahrzeugstruktur und arbeitet zusammen mit Rückhaltesystemen.
BMW-Bezeichnung für bestimmte automatisierte sequenzielle Schaltgetriebe früherer Fahrzeuggenerationen. Grundlage ist ein mechanisches Getriebe, dessen Kupplung und Gangwahl automatisiert betätigt werden.
Aktueller Ladezustand einer Batterie in Prozent.
Gesundheitszustand einer Batterie. Der Wert beschreibt den Alterungszustand beziehungsweise die verbleibende Leistungs- oder Kapazitätsfähigkeit im Vergleich zum Neuzustand.
Zylinderkopf mit einer obenliegenden Nockenwelle pro Zylinderbank. Die Nockenwelle steuert Einlass- und Auslassventile über entsprechende Ventiltriebe.
Selbsttragende Runflat-Reifentechnik. Verstärkte Seitenwände tragen das Fahrzeug bei Druckverlust für eine begrenzte Strecke.
Deutsche Rechtsverordnung mit den grundlegenden Verhaltensregeln im Straßenverkehr. Sie regelt unter anderem Verkehrszeichen, Geschwindigkeiten, Vorfahrt und Halten.
Deutsche Rechtsverordnung mit technischen und betrieblichen Vorschriften für Fahrzeuge im Straßenverkehr. Viele Anforderungen an Bauart, Ausrüstung und Untersuchungen haben hier ihre Grundlage.
Fahrzeugklasse beziehungsweise Karosseriekonzept mit erhöhter Sitzposition und SUV-typischer Gestaltung. Ein SUV muss nicht zwingend über Allradantrieb oder besondere Geländeeigenschaften verfügen.
Bezeichnung für aufgeladene Benzin-Direkteinspritzmotoren. Sie wird unter anderem von Hyundai und Kia verwendet.
Traktionskontrolle beziehungsweise Antriebsschlupfregelung. Sie verhindert übermäßiges Durchdrehen der Antriebsräder durch Motormoment- und gegebenenfalls Bremseingriffe.
Getriebesteuergerät. Es verarbeitet Sensor- und Fahreranforderungen und steuert bei Automatik- und Doppelkupplungsgetrieben Schaltvorgänge sowie weitere Getriebefunktionen.
Ford-Bezeichnung für Turbodieselmotoren mit Common-Rail-Direkteinspritzung.
Vor allem vom Volkswagen-Konzern verwendete Bezeichnung für aufgeladene Dieselmotoren mit Direkteinspritzung. In modernen Ausführungen kommt üblicherweise Common-Rail-Einspritzung zum Einsatz.
Audi-Bezeichnung für aufgeladene Ottomotoren mit Direkteinspritzung. Technisch ist das Kürzel eng mit den TSI-Motorfamilien des Volkswagen-Konzerns verwandt.
Gesamtkohlenwasserstoffe im Abgas. Der Messwert umfasst die Summe der erfassten gasförmigen Kohlenwasserstoffverbindungen.
Digital übertragener Verkehrsnachrichtendienst, der klassisch über RDS verbreitet wird. Navigationssysteme können TMC-Meldungen zur Routenanpassung verwenden.
Reifendruckkontrollsystem. Es überwacht den Reifenfülldruck direkt über Sensoren oder indirekt über Raddrehzahlen und warnt bei relevantem Druckverlust.
Volkswagen-Konzernbezeichnung für aufgeladene Ottomotoren mit Direkteinspritzung beziehungsweise moderner Benzineinspritzung. Die konkrete technische Ausführung hängt von Motorfamilie und Generation ab.
Schlüsselnummer zur genaueren Identifikation eines Fahrzeugtyps beziehungsweise einer Variante in deutschen Fahrzeugdokumenten. Sie wird unter anderem von Versicherern und Teilekatalogen verwendet.
Verkehrszeichenerkennung. Kamera- und Kartendaten können Verkehrszeichen wie Tempolimits erkennen und im Fahrzeug anzeigen beziehungsweise Assistenzsystemen bereitstellen.
Überarbeitungsstufe eines Motors oder Bauteils.
Bezeichnung für mehrere technische Prüforganisationen in Deutschland. TÜV-Gesellschaften führen unter anderem Hauptuntersuchungen, Begutachtungen und technische Prüfungen durch.
Drei-Wege-Katalysator für Ottomotoren mit stöchiometrischem Gemisch. Er reduziert Stickoxide und oxidiert gleichzeitig Kohlenmonoxid sowie unverbrannte Kohlenwasserstoffe.
Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa. Im Fahrzeugbereich entwickelt sie zahlreiche international verwendete UN-Regelungen für Typgenehmigung, Sicherheit, Emissionen und technische Anforderungen.
Universelle digitale Schnittstelle. Im Fahrzeug wird USB zum Laden, zur Smartphone-Verbindung und zur Übertragung von Medien- oder Diagnosedaten genutzt.
Bidirektionales Laden: Das Fahrzeug kann Energie in das öffentliche Stromnetz zurückspeisen.
Das Fahrzeug kann Energie in ein Hausnetz abgeben.
Kommunikation zwischen Fahrzeug und Verkehrsinfrastruktur. Beispiele sind der Datenaustausch mit Ampeln, Straßeninfrastruktur oder vernetzten Verkehrssystemen.
Das Fahrzeug versorgt externe elektrische Geräte mit Strom.
Kommunikation beziehungsweise Warnkonzept zwischen Fahrzeugen und ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern. Ziel ist die frühzeitige Erkennung kritischer Situationen.
Kommunikation zwischen Fahrzeugen. Dabei können beispielsweise Positions-, Geschwindigkeits- oder Warninformationen ausgetauscht werden.
Oberbegriff für Kommunikation oder Energieaustausch zwischen Fahrzeug und seiner Umgebung. Je nach Kontext umfasst V2X beispielsweise V2V, V2I sowie bei Energieanwendungen bidirektionale Ladefunktionen.
BMW-Bezeichnung für die variable Verstellung der Nockenwellen. Dadurch werden Ventilsteuerzeiten an Drehzahl und Last angepasst; Doppel-VANOS verstellt Einlass- und Auslassnockenwelle.
Fahrzeugbeschreibender Abschnitt der VIN. Er enthält herstellerspezifische Zeichen zur Beschreibung von Fahrzeugtyp, Baureihe oder technischen Merkmalen.
Englische Bezeichnung für einen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie. Das Funktionsprinzip entspricht der im Deutschen häufig verwendeten Abkürzung VTG.
Internationale Bezeichnung für die Fahrzeug-Identifizierungsnummer. Moderne VINs bestehen typischerweise aus 17 Zeichen und codieren Hersteller-, Fahrzeug- und Serieninformationen.
Fahrzeugunterscheidender Abschnitt der VIN. Er enthält insbesondere die fortlaufende Identifikation beziehungsweise Seriennummer des einzelnen Fahrzeugs.
Honda-System für variable Ventilsteuerung und je nach Ausführung variablen Ventilhub. Unterschiedliche Nockenprofile beziehungsweise Steuerstrategien passen die Ventilbetätigung an den Betriebszustand an.
Turboladertechnik mit verstellbaren Leitschaufeln an der Turbinenseite. Sie ermöglicht eine bessere Anpassung des Ladedruckaufbaus an unterschiedliche Drehzahlen und Lastzustände.
Variabler Ventilhub. Das System verändert den Öffnungshub der Ventile und kann dadurch Füllung, Wirkungsgrad und Leistungsentfaltung beeinflussen.
Variable Ventilsteuerung. Steuerzeiten der Ventile werden abhängig von Drehzahl und Last verändert, um Leistung, Drehmoment, Verbrauch oder Emissionen zu optimieren.
Standardisierter Fahrzyklus innerhalb des WLTP-Verfahrens. Er definiert Geschwindigkeitsprofile und Fahrphasen für die Messung von Verbrauch, CO2 und Schadstoffemissionen.
Standardisiertes Prüfverfahren für Verbrauch, CO₂-Ausstoß und Reichweite.
Herstellerkennung am Anfang einer 17-stelligen VIN. Die ersten drei Zeichen identifizieren in der Regel den Hersteller beziehungsweise eine Herstellergruppe.
Weltweit harmonisierte On-Board-Diagnose. Sie vereinheitlicht Diagnoseanforderungen und Kommunikationsgrundlagen insbesondere im regulatorischen Fahrzeugumfeld.
Reifenkennzeichnung für eine gegenüber der Standardausführung erhöhte Tragfähigkeit. XL-Reifen arbeiten dafür mit entsprechend ausgelegter Karkasse und höher zulässigem Fülldruck.
Kraftstoffkennzeichnung für paraffinische synthetische Dieselkraftstoffe. Das X steht für unterschiedliche mögliche Ausgangsstoffe; dazu können beispielsweise HVO sowie andere synthetisch erzeugte paraffinische Dieselkraftstoffe zählen.
Amtliches deutsches Fahrzeugdokument, umgangssprachlich Fahrzeugschein. Es enthält technische Fahrzeugdaten und Angaben zur aktuellen Zulassung.
Amtliches deutsches Fahrzeugdokument, umgangssprachlich Fahrzeugbrief. Es dient insbesondere dem Nachweis der Verfügungsberechtigung im Zulassungsverfahren und enthält weniger technische Detaildaten als Teil I.
Traditionelle Kurzform für das maximal zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeugs. In aktuellen amtlichen Dokumenten wird häufig von zulässiger beziehungsweise technisch zulässiger Gesamtmasse gesprochen.
WLTP, TSI, TDI, ABS, ESP, PHEV oder HSN und TSN – rund ums Auto begegnen uns zahlreiche Abkürzungen und technische Bezeichnungen. Manche stammen direkt von Fahrzeugherstellern, andere aus Fahrzeugtechnik, Zulassung, Elektromobilität oder gesetzlichen Prüfverfahren.
Im Auto-Lexikon von fahrstoff.de erklären wir solche Begriffe möglichst verständlich und ordnen sie in den passenden technischen Zusammenhang ein. Dazu gehören unter anderem Bezeichnungen für Motoren und Antriebe, Fahrerassistenzsysteme, Verbrauchs- und Emissionswerte, Ladeverfahren, Fahrzeugsicherheit sowie Angaben aus Fahrzeugpapieren.
Die Sammlung wird laufend erweitert. Über die Suche kannst du direkt nach einer bestimmten Abkürzung oder Bezeichnung suchen, während die alphabetische Navigation einen schnellen Überblick über alle vorhandenen Einträge ermöglicht.